Menschen zuhören, ihnen Gehör verschaffen, Bürger*innen stärker beteiligen: Damit wirbt Claudia Leistner auf ihrer Website. Klingt gut, haben wir uns gedacht – und sie direkt mal kontaktiert. Denn als Bezirksstadträtin für Straßen, Grünflächen und Umwelt und Naturschutz in Treptow-Köpenick ist sie für viele Dinge zuständig, die uns am Herzen liegen. Und siehe da: Frau Leistner hatte tatsächlich ein offenes Ohr für uns und unsere Anliegen. Und auch unsere EInladung zu einem gemeinsamen Kiezspaziergang hat sie ohne Umschweife angenommen.
Und so spazierten am 25.06. fünf engagierte, aber von der Verkehrssituation frustrierte Anwohner*innen mit Claudia Leistner und Ines Schilling von der SPK (Sozialraumorientierte Planungskoordination) entlang der Schnellerstraße durch Niederschöneweide. An mehreren Stationen konnten wir sie exemplarisch auf Probleme hinweisen, die unseren Kiez plagen: Der fehlende Zebrastreifen an der Kreuzung Britzer Straße. Der Schilder-Irrsinn mit ständigen Wechseln zwischen 30-Zone und 50-Zone. Und nicht zuletzt die fehlende Barrierefreiheit an vielen Kreuzungen, Ampeln und Bushaltestellen.
Es war ein ermutigendes Treffen und wir bedanken uns herzlich bei Frau Leistner für ihr offenes Ohr und ihre vielen guten Ideen! WIr werden im Austausch bleiben – und unsere Forderungen wie von ihr vorgeschlagen schon bald in einem 10-Punkte-Plan konkretisieren.

